Der Träumer
Ich fliege gern in meinen Träumen
 

Streiche hin über den Bäumen
 

Spanne meine Arme weit
 

Und vergesse dann die Zeit
 

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Doch bald beim über Städte gleiten
 

Wonach sich Seen und Wiesen breiten
 

Sticht das Gewissen mir im Magen
 

Und ich stell mir selber Fragen:
 

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Hab ich nicht Dinge zu besorgen?
 

Sind da nicht Bücher zu verborgen?
 

Ich hab den Gartenzaun zu richten
 

Und das Unkraut zu vernichten.
 

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Doch was tu ich? Ich flieg dahin
 

Ohne Nutzen ohne Sinn
 

Um eine Biege dann zu biegen
 

Und missgelaunt zurückzufliegen

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