Samstag, 5. Juli 2008
Denken wir mal bitte alle kurz an Peter Rühmkorf (gest. am 8ten Juni)


„Muß ich etwa allein übern Fluß?
Was mauscheln die stygischen Schilfe?
Herr Charon, zwei Lethe !
eine kleine Übersetzhilfe,
aber Lethe mit Schuß!

Und nicht zu knapp bemessen:
Welt, wie du im Rückblick dich wölbst.
Doch mein Stundenglas,
meine Einweguhr,
meine Smith & Wesson entsichre ich selbst.

Oder was oder wann oder wie?
Nein, lieber jetzt mitten im Klaren.
Und ihr spielt mir nochmal - diese alteda! -
Mistmelodie
von den Leuten, die strudelwärts fahren.“

– Peter Rühmkorf, aus: „Jetzt mitten im Klaren“


Lieber Peter Rühmkorf, ich wollte heute, Ihnen zu gedenken, den Berliner Reichstag komplett aus Reiskörnern nachlegen.

Auf dem Küchenboden also den Reis ausstreuen und per Hand die Silhouette nachformen, ein Flächenbild aus Reiskörnern. Ich wollte dann ein Foto davon machen und das ganze nennen: Berliner Reistag.

Ich hatte aber keinen Reis im Haus.

Schade.

Aber ich glaube es hätte ihnen auch gar nicht nicht gefallen.

Gruß nach oben!

FAXENWERK

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Sonntag, 1. Juni 2008

...aus der Reihe: "Falsche Vorbilder in nachdenklichen Momenten"


"Bush als Feldherr", Öl auf Leinwand, Faxenwerk 2008

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Donnerstag, 29. Mai 2008
Katholikentag: Masse, Müsli, Mutationen
Der Kirchentag als knisternder, elektrisierender Kreativpool: Ein paar Kästen Weihwasser und die Party steigt! Gott liebt jetzt schon den Sommerhit 2008 "Jede Zelle meines Körpers ist glücklich"

Danke Peer für die Einsendung:


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Mittwoch, 28. Mai 2008

Kurze Kritik des BUDDHISMUS

Der Buddhismus - Midlifecrisis plus
Alkohol?

In der Ramschkiste der Weltreligionen ganz oben liegt derzeit der „Buddhismus“, ein alter Bauernglaube aus Fernost, alkoholgeschwängert und voll düsterer Riten, aber dazu später.(oder gar nicht)

Besonders reizvoll für Hostiensatte Katholiken und bekokste Hollywoodschauspieler am Buddhismus ist das er ohne Gottgestalt auszukommen scheint.
Aber Vorsicht – ganz Esoterikfrei ist auch der Buddhismus nicht. Glauben muss man schon auch dran. Aber weil keiner so richtig weiß worums geht und was man da so machen muss enden Gespräche mit „Ich find Buddhismus gut“ Menschen oft schon nach wenigen Sätzen mit „Pfffft.“

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Es ist aber auch eine vertrackte Sache.

Eine Religion ist um so erfolgreicher je weiter sie sich auslegen und interpretieren lässt. Aber Vorsicht: Die wichtigsten Spielregeln sollten einfach und leicht begreifbar für die Masse sein, etwa wie in der Straßenverkehrsordnung. (Rechts vor Links = Sünde macht Fegefeuer oder beim Buddhisten: Böse Taten = als Roland Koch wiedergeboren werden)

Um so lustiger das so eine anstrengende Freizeitbeschäftigung wie der Buddhismus ausgerechnet im Westen neuerdings so eine Zustimmung erhält. (Der Dalai „Schmunzelmonster“ Lama ist nach aktuellen Umfragen beliebter als der Papst obwohl er sich früher gern mal mit SS Kriegsverbrechern und chilenischen Neonazis getroffen hat. Schwamm drüber.)

Jetzt aber mal, scherzhaft flapsig ausgedrückt: „BUDDHA bei die Fische!“

Zufriedenheit im Hier und Jetzt ist im Buddhismus (wie in allen anderen Weltreligionen auch) nicht vorgesehen. Die Buddhistischen Chefideologen treiben dem geneigten Kunden schon in der ersten Zeile der Produktbeschreibung jede Vorfreude auf lebensbejahende Handlungsvorschläge im Spagat zwischen Arbeit, Freizeit und Benzinpreisen aus:

1.: Alles Leben ist leidvoll

(Wenn man einem Säugling eine Liste mit den Kernaussagen der Weltreligionen in den Uterus beamen würde: Sie würden sich wohl alle weigern raus zu kommen.)

Es wird also sofort genörgelt. Aber genau so schnell öffnet der Buddhist den Notausgang:

Das Nirvana ("Smells like Teen Spirit" usw)

Was dem Christen seine Hölle, dem Moslem die Jungfrauen im Himmel, dem Juden seine Fondsbeteiligung, das ist dem Buddhisten sein Nirvana, also die Aufhebung der ichbezogenen Existenz und das entgültige Erlöschen der Lebensillusionen. Ein Zustand der exakt vollkommenes besoffensein inklusive Rasselschädel am nächsten Morgen beschreibt. Jeder Faschingsfreund kennt das.

Warum also erst den recht langwierigen und weitgehend unverständlichen „Weg der vier edlen Wahrheiten“ beschreiten wenn es mit Alkohol offenbar viel schneller geht?

Richtig vermutet!

Schon die Geschichte des Begründers des Buddhismus Gautama Buddha (5.-4. Jhd v.C.) sowie das Dauergrinsen des aktuellen Dalai Lama liefert Hinweise darauf das der Buddhismus ohne Alkohol undenkbar wäre.

Nachdem der Fürstensohn Siddharta im Alter von 29 Jahren einige unappetitliche Beobachtungen macht (Alter Mann, Kranker Mann, Toter Mann, Bettler) beschleicht ihn wie jeden 29jährigen ein leichtes Unwohlsein in Bezug auf die eigenen Lebensperspektiven. Dieses Unwohlsein wird mit 30 logischerweise zu einer handfesten Depression und er macht sich vom Acker auf die Suche nach einer diffusen Erkenntnis (Fluchtverhalten)

Dabei gerät er in die Gesellschaft ähnlicher Sinnsucher in seinem Alter deren Strategien der Problembewältigung ihm aber nicht zusagen. ( exstatische Praktiken, Drogen, Fluchtbumsen)

Ganz ohne therapeutische Hilfe verfällt er sofort ins Gegenteil: Die Askese. (Magersucht, Fluchtdiät)

Als Siddhartas BMI weit unter den kritischen Wert fällt zieht er die Notbremse und geht was essen. Dann haut er sich mit einigen Flaschen Schlüpferstürmer und 3 Kästen unter den nächsten Baum. Das Ergebnis ist bekannt: Nach 7 Tagen Vollrausch hat er sich die letzten Gehirnwindungen weggefräst und befindet sich im zerebralen Nullzustand. (Erleuchtung) Ihm ist fortan alles egal und er wankt mit 5 anderen Ex Asketen durchs Land um seine Lehre vom Hardcoresaufen bis einem alles Wurscht ist als das neue Ding zu verbreiten. Zu diesem Zeitpunkt ist er 35 Jahre alt- ein Schelm wer böses dabei denkt.

FAXENWERK

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Montag, 26. Mai 2008
MORGEN START! NICHT VERPASSEN! Die neue große FORTSETZUNGSREIHE auf FAXENWERK!

HAU DEN BUDDHA!


Ist Faxenwerk jetzt völlig übergeschnappt? Aber nicht doch. Die Flut der Leserbriefe, Fragen von jungen und über 30jährigen Menschen auf Sinnsuchehaben mich bewogen nun endlich Aufklärung zu liefern, sozusagen ein GPS, ein Navigationssystem für das Metropolis der angesagtesten Religionen und Philosophien.

Den Beginn wird die "Kritik des Buddhismus" machen, ein Wegweiser für Fragende und Verunsicherte. Warum eigentlich dieses "h" nach den zwei "d"? Kann ich mir Buddhismus überhaupt leisten? Was zahlt die Kasse?


Keine Sorge! FAXENWERK gibt dir ab sofort die Antworten!

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